Tastingnotes: Ardbeg Fermutation

Während in Großbritannien und USA der Ardbeg Fermutation bereits für die Committee Mitglieder käuflich zu erwerben war, ist er in Deutschland erst am Dienstag, dem 8, Februar erhältlich.

 

Als Folge eines Boilerausfalls im Jahre 2007 dauerte die Fermentation in den sechs Washbacks über mehrere Wochen. Dies wird wohl die einzigartige Möglichkeit sein, einen Ardbeg mit diesen Aromenausprägungen zu erhalten.

 


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While the Ardbeg Fermutation was already available for purchase for Committee members in Great Britain and the USA, it will not be available in Germany until Tuesday.

 

As a result of a boiler failure in 2007, fermentation in the six washbacks lasted several weeks. This will probably be the unique opportunity to get an Ardbeg with these flavour characteristics.

 

 

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 Nun aber zu den wirklich relevanten Informationen:

 

Abgefüllt mit 49.4%alc, Anzahl Flaschen ist uns nicht bekannt

Farbe: helles Gold  

Nase: Getrocknete tropische Früchte mit einem Hint Torfrauch, Sauerteigbrot, Butter. Kräutrige Noten, Zitronenzeste, sehr süß ... ein Hauch Weihnachtsbäckerei mit viel Vanillezucker. 

 

Verreibt man einige Tropfen auf der Hand, entfaltet sich nach kürzester Zeit Aromen von grünem Holz, gefolgt von Sandelholz und Rauch. Ein Hauch von Hefeteig steigt in die Nase.

 

Dieser Dram entfaltet sich in mehrere Schichten – also nimm Dir ruhig Zeit zum Genießen

 

Gaumen: In schneller Abfolge breiten sich Rauch, Süße, kalte Asche und teigige Aromen auf dem Gaumen aus. Chili und weißer Pfeffer mischen auch noch mit. Konnte man in der Nase noch ein opulentes Fruchtkörbchen erkennen, bleibt auf der Zunge nur die unerwartete Süße präsent - ohne spezifische Ausprägung.

 

Abgang: mittellang, komplex. Hinterlässt ein andauerndes Mundgefühl.

 

mit Wasser: gibt man einige Tropfen Wasser hinzu, wird der Dram mundfüllender, komplexer. Die alkoholische Note wird stärker, der Abgang jedoch etwas kürzer. Geräuchertes Karamell gesellt sich nun im Glas hinzu.

 

 

 

 


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But now to the really relevant information:
Color: light gold
Nose: Dried tropical fruit with a hint of peat smoke, sourdough bread, butter. Herbal notes, lemon zest, very sweet ... a hint of Christmas baking with lots of vanilla sugar
If you rub a few drops on your hand, aromas of green wood unfold after a short time, followed by sandalwood and smoke. A hint of sourdough fills the air.
This dram unreveals several layers - so take your time to enjoy 
Palate: Smoke, sweetness, cold ash and doughy flavors spread across the palate in rapid succession. Chilli and white pepper mix in too. If you could still recognize an opulent fruit basket on the nose, only the unexpected sweetness remains on the tongue - without any specific expression.
Finish: medium, complex. Leaves a lasting mouthfeel
with water: if you add a few drops of water, the dram becomes more mouth-filling, more complex. The alcoholic note becomes stronger, but the finish is somewhat shorter. Smoked caramel is now added in the glass.
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Fazit: Eine weitere Abfüllung mit solch langer Fermentationszeit wird es wohl nie wieder geben. Daher ist diese Abfüllung für uns als Ardbeg Genießer schon etwas besonderes. Tatsächlich hatten wir diese tropischen Früchte sonst nur bei älteren Abfüllungen.

 

Aber auch hier werden sich wieder die Geister scheiden. Das sind aber immerhin diejenigen, die dann auch probiert haben. Zu schade nur, dass die meisten dieser Flaschen irgendwo in dunklen Kellern verstauben werden.

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Conclusion: There will probably never be another bottling with such a long fermentation time. Therefore, this bottling is something special for us as Ardbeg connoisseurs. In fact, we only had these tropical fruits in older bottlings.

 

But here, too, opinions will differ. But at least they are the ones who tried it. Too bad most of these bottles will be gathering dust in dark basements somewhere.

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Slàinte mhath!

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